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Aktuelle Patienteninformationen
Was ist eine Papillentomographie?
Die Tomographie ist schmerzlos und ungefährlich und dauert ca. 10 Minuten. Die erforderlichen Aufnahmen werden mit ungefährlichen Laserstrahlen durchgeführt, eine Beeinträchtigung des Sehens findet nicht statt. Die vom Computer berechneten Ergebnisse werden dann beurteilt und ausgewertet. Die Ergebnisse werden gespeichert, damit bei künftigen Untersuchungen der Verlauf genau beurteilt werden kann.
Wie oft sollte die Papillentomographie durchgeführt werden?
Durch die Untersuchung erhält man Informationen, ob der Sehnervkopf momentan noch normal oder krankhaft verändert ist. Wenn nicht der Verdacht einer schnellen Verschlechterung besteht, reicht meist eine Kontrolle nach ca. einem Jahr aus, um zu beurteilen, ob eine Therapie nötig ist oder eine bestehende Therapie umgestellt werden muss.
Ein wesentlicher Fortschritt der Untersuchung und Behandlung
Mit der Papillentomographie kann man Veränderungen des Sehnerven nicht nur sehen - wie bei der augenärztlichen Untersuchung mit dem Spaltlampenmikroskop oder bei der Fotografie - sondern sehr exakt ausmessen und mit den Vorbefunden verglechen. Damit ist man den bleibenden Funktionsausfällen einen grossen Schritt voraus.
Kein Ersatz für die Gesichtsfelduntersuchung
Bei der Gesichtsfelduntersuchung wird die Funktion des Sehnerven überprüft. Bei der Papillentomographie wird eine genaue Aufnahme der Beschaffenheit des Sehnervkopfes gemacht. Es werden als zusätzliche Informationen gewonnen.
Keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung!
Da es sich um eine neue Methode handelt, gehört diese Untersuchung leider noch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und muss daher selbst bezahlt werden.Von den privaten Krankenversicherungen werden die Kosten jedoch meist übernommen (ausser von der KVB).
Falls Sie Interesse an dieser verbesserten Diagnostik haben, können wir Ihnen diese in unserer Praxis heute oder nach Terminvereinbarung anbieten.
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